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Oft gestellte Fragen

Was bedeutet das Wort Islam?

Das Wort Islam bedeutet Hingabe an Gott. Islam geht im Arabischen auf die Wurzel s-l-m zurück und kann je nach Ableitung verschiedene Bedeutungen wiedergeben. Mit dem arabischen Verbum aslama (Heinz Halm, Der Islam, 2000) ist „übergeben, sich ergeben, sich hingeben“ gemeint. Weiters werden die Formen silm und salam abgeleitet. Nach einer Übersetzung von Yaşar Nuri Öztürk (400 Fragen zum Islam, 20009) bedeutet silm Ergebung, Frieden und Vertrauen, während salam Glück, Wohlbefinden und Vertrauen heißt. Im Koran heißt es dazu: „Wer sich Gott ergibt (aslama) und dabei rechtschaffen ist, dem steht bei seinem Herrn ein Lohn zu.“ (2:112). Ebenso liest man in Sure 10, Vers 25: „Gott ruft zur Wohnstätte des Friedens. „Das Wort Islam beinhaltet im Kern, also den Glauben an die Existenz und die Einheit Gottes, die Hingabe an Gott, den Frieden, das Vertrauen, das Glück und das Wohlbefinden.“

Was sind die fünf Säulen des Islam?

Der Islam stützt sich auf fünf Säulen (arkān), die die wesentlichen Glaubensinhalte der Religion widerspiegeln und das Leben einer gläubigen Muslima/eines gläubigen Muslims entscheidend prägen. Die erste und damit die zentrale Säule ist das Glaubensbekenntnis (aš-šahāda): „Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer Gott gibt und dass Mohammed der Gesandte Gottes ist.“ Damit bekennt man sich zum Islam. Das rituelle Gebet (as-ṣalāh) ist die zweite Säule des Islam. Sie schreibt den Muslimen das Verrichten des fünfmaligen Gebetes am Tag – morgens, mittags, nachmittags, abends und nachts – vor. Die dritte Säule beinhaltet das Fasten im Monat Ramadan (as-ṣiyām), gefolgt von der jährlichen Pflichtabgabe (az-zakāh) und der Pilgerfahrt nach Mekka (al-Ḥaǧǧ) für jeden, der dazu in der Lage ist.

Wieso ist es Muslimen verboten, Schweinefleisch zu essen?

Im Islam sind alle Lebensmittel erlaubt, die zu den „guten Dingen des Lebens“ (5:4) zählen. Es sind nur diejenigen Speisen verboten, die durch den Koran und die Sunna eindeutig bestimmt sind. Dazu zählt unter anderem das Schweinefleisch: „Er hat euch nur Aas verboten und Blut und das Fleisch vom Schwein und das, worüber irgendein anderer Name als Gottes angerufen worden ist; …“ (2:173). Ähnlich kommt es in Sure 16:115 vor. Es wird kein bestimmter Grund für das Verbot angegeben. Obwohl heutzutage Musliminnen und Muslime viele unterschiedliche Erklärungen für das Verbot finden, ändert es nichts an der Tatsache, dass in den islamischen Quellen keine explizite Begründung zu finden ist. Man geht davon aus, dass Gott nur diejenigen Dinge verbietet, die schädlich für den Menschen sind. Damit folgt der Islam mit dem Verbot des Verzehrens von Schweinefleisch der Tradition des Judentums und des Alten Testaments.

Was ist Halal und was heißt Haram?

Das Wort Halal bedeutet „rein, erlaubt“ und bezeichnet alle Handlungen und Dinge, die religiös erlaubt sind und für die es keinerlei Einschränkungen gibt. Haram, das religiös Verbotene, bezeichnet diejenigen Dinge, die in islamischen Quellen eindeutig verboten sind. Alles, was nicht verboten ist, ist erlaubt und wird als halal bezeichnet. So sind alle Dinge als erlaubt zu betrachten, bis sie ausdrücklich untersagt werden. Daher ist auch verständlich, dass die Anzahl der Einschränkungen deutlich geringer ist als die der erlaubten Handlungen.

Wie oft sollen MuslimInnen am Tag beten?

Das rituelle Gebet (ṣalāh) ist die  zweite Säule des Islam. Sie schreibt MuslimInnen das Verrichten des fünfmaligen Gebetes am Tag vor. So wurden die fünf Gebete nach den Tageszeiten benannt:

  • faǧr (Morgengrauen),
  • ẓuhr (Mittag),
  • ‚asr (Nachmittag),
  • maġrib (Abend) und
  • ‚ischā (Nacht)

Die Gebetsrichtung ist die Kaaba und vor dem Gebet muss die rituelle Waschung (wudu‘) vollzogen werden.

Was sind die sechs Glaubensgrundsätze des Islam?

Die sechs Glaubensgrundsätze (ʿaqīda) bringen die zentralen Inhalte der islamischen Glaubenslehre zum Ausdruck, an die Muslime glauben müssen, um als solche gelten zu können. Der erste und zentrale Glaubensgrundsatz ist der Glaube an die Einheit und Einzigkeit Gottes, gefolgt von dem Glauben an die Engel, an die offenbarten Bücher, an die Gesandten Gottes, an den Jüngsten Tag sowie an die Vorsehung.

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